Lieferung in die ganze EU innerhalb 48h – Gratisversand in der Schweiz

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer

Einblicke

CBD-Indooranlage - Wohlfühlzone an kalten Tagen

21.Januar 2021 | Manuela

Ein Mann im weissen Anzug, welcher in einer CBD-Indooranlage Cannabispflanzen untersucht

Die Tage sind kurz, es flockt vom Himmel und die Temperaturen bewegen sich ungern über den Gefrierpunkt – Es ist Winter. Was heisst das nun für unsere Berner Cannabispflanzen? Ganz einfach: Ab in die warme Indooranlage.

Zwar ist die Cannabispflanze bekannt für ihre robuste Art, so konnte sie sich schliesslich auf der ganzen Welt etablieren. Nichtsdestotrotz hat sie ihre Grenzen und deshalb zügeln wir über kurz oder lang ins Warme, nämlich in unsere CBD-Indooranlagen.

Cannabis friert nicht gerne

Sinkt die Temperatur unter 20 °C leidet die Cannabispflanze. Das hat zur Folge, dass das Wachstum beeinträchtigt wird und noch verheerender: Selbst bei einer Erholung kann das volle Potential der CBD-Pflanze nicht mehr erreicht werden.

Was machen zu niedrige Temperaturen mit Cannabispflanzen?

Ein Beispiel dafür, wie sich die niedrige Temperatur auf die Gesundheit der Cannabispflanze auswirken kann, ist die Zuckerproduktion während der Photosynthese: Bei einer zu niedrigen Temperatur kann sich der Zucker in der Pflanze nicht mehr ohne Weiteres bewegen und bleibt im schlimmsten Fall sogar stecken. Das kann wiederum zu einem Wachstumsstopp führen.

Die für uns so wichtige Trichomproduktion wird ebenfalls durch zu kalte Temperaturen gestört und sowohl Farbe als auch Geschmack der CBD-Blüten werden in Mitleidenschaft gezogen. Bei einem Berner Durchschnitt von 0 °C im Januar zügeln wir also rechtzeitig in die warmen Indooranlagen.

Warum lohnen sich CBD-Indooranlagen?

Grundsätzlich übernimmt in einer Indooranlage der Grower oder die Growerin die Rolle der Natur. Unter künstlichen Bedingungen simuliert er oder sie in einer Halle die idealen klimatischen Bedingungen für die Aufzucht der Cannabispflanzen. So wird der Anbau regulierbar und reiche Ernten sind nicht mehr abhängig von Aussentemperaturen.

Was passiert in einer Indooranlage von Grünkraft?

Dank ausgeklügelten Systemen bleibt die Temperatur in unseren Indooranlagen kontrollier- und skalierbar. Unsere Anlagen sind geschlossene Reinräumlichkeiten, in denen an 365 Tagen im Jahr einheitliche Klimabedingungen herrschen.

Einatmen- und ausatmen – Die richtige Luft spielt eine wichtige Rolle in der Indooranlage

Die Zuluft von aussen wird durch eine Reihe F7 und Hepa 14 Filter geleitet und erreicht so einen Reinheitsgrad von 99.995 %. Die partikelfreie Zuluft kann dann nach Belieben erwärmt werden. Dank einer Wärmerückgewinnungsanlage geschieht das ohne zusätzlichen Energieaufwand, denn die Abwärme stammt von unseren Produktionsanlagen selbst. Das heisst, auch wenn’s draussen klirrt ist unseren Pflanzen wohlig warm. Des Weiteren können wir unsere Luft beliebig mit Hilfe von Nebeldüsen befeuchten, um eine ideale Luftfeuchtigkeit zu garantieren. Durch eine Entkeimungsanlage können wir gleichzeitig Verunreinigungen durch schädliche Keime verhindern.

Ins rechte Licht gerückt – Cannabispflanzen brauchen das richtige Licht zum Gedeihen

Was im Winter vielen Leuten aufs Gemüt schlägt, sind die kürzeren Tage. Wer schon einmal den Lebenszyklus einer Cannabispflanze begleitet hat, weiss, wie wichtig die Tages- und Nachtstruktur für deren Blüte ist. Wir überlassen auch hier nichts dem Zufall und beleuchten unsere Emporkömmlinge mit LED-Lampen. Denn diese bieten uns ein breites Farbspektrum, um jede Wachstumsphase gekonnt auszuleuchten und so zu unterstützen.

Mehr als nur Technik – Erfahrung und Fingerspitzengefühl

So lässt sich dank ausgeklügelter Technik selbst der kälteste Schweizer Winter aushebeln. Obwohl ein kontrollierter Anbau in dieser Grössenordnung durch Automatismen und strikte Abläufe möglich wird, darf nicht ausser Acht gelassen werden, wie arbeitsintensiv eine Indooranlage trotz allem bleibt. Alle Strukturen beruhen auf jahrelanger Erfahrung und auch einigen Misserfolgen. Jede Cannabispflanze, jede Sorte ist anders, hat andere Ansprüche und Vorlieben und so bleibt auch bei jeder Fernschaltung das Auge und das Fingerspitzengefühl eines erfahrenen Growers oder einer Growerin unerlässlich für den Erfolg.

Cannabis ist lebendig und so bleiben auch die Herausforderungen in dessen Kultivierung vielfältig. Wir begleiten unsere rund 20 000 Indoorpflanzen von der Mutterpflanze bis zur Blüte. So garantieren wir die Stabilität unserer Genetik und die Qualität unserer Blüten.

Artikel Teilen